Metabolische Fitness
Fettverbrennung und Zuckerstoffwechsel sind die Indikatoren
Metabolismus meint alle Vorgänge von der Übernahme der Makro- und Mikronährstoffe aus dem Darm bis zu ihrer Verarbeitung in den verschiedenen Organen zur Energiegewinnung und zur Strukturerhaltung.
Ein gesunder Stoffwechsel oder Metabolismus setzt voraus, dass aufgenommene Nährstoffe vom Blutkreislauf rasch an ihren Bestimmungsort gelangen und dort ebenso rasch abgegeben werden können. Siehe auch
Metabolische Fitness.
Metabolische Fitness lässt sich messen:
- Fettstoffwechsel: nach einer fettreichen Mahlzeit steigt der Blutfettspiegel steil auf ein hohes Niveau an. Mit Blutfetten sind hier die sog. Triglyceride oder Neutralfette gemeint, nicht das Cholesterin. Fettverbrennung meint die Verarbeitung der Fettkalorien zu Energie.
- Zuckerstoffwechsel: Nach Einnahme von 75g in Wasser aufgelöstem Zucker auf nüchternen Magen wird der Blutzuckerspiegel nach 30, 60 und 90 Minuten gemessen. Steigt der Blutzucker sehr steil auf ein sehr hohes Niveau an, gibt die Bauchspeicheldrüse Gegensteuer und sondert grosse Mengen Insulin ins Blut ab. Diese hohen Ausschläge von Blutzucker und Insulin sind auf Dauer ein erhebliches gesundheitliches Risiko.
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| Grosse Ausschläge des Blutfett- und Blutzuckerspiegels zeigen eine Überlastung des Stoffwechsels, ein sicheres Vorzeichen von Zucker- und Fettstoffwechselkrankheiten.Metabolisch fit ist, wer einen leistungsfähigen Stoffwechsel hat, der Belastungen ohne grosse Ausschläge abfängt. |
Die Risikogruppen sind klar
Das Risiko tritt vor allem auf bei bewegungsarmen Individuen mit unterdurchschnittlicher Muskelmasse oder aber bei solchen mit deutlich erhöhtem Fettanteil am Körpergewicht. Bei metabolisch fitten Menschen steigt der Blutzucker viel langsamer und weniger hoch an, die Bauchspeicheldrüse muss viel weniger Insulin ins Blut abgeben. Aussagekräftige Messungen müssen also die Ausschläge erfassen.
Messungen nüchtern am Morgen sind wenig aufschlussreich.