Referate

Ernährung, Food Supplements, Healthy Aging, Burnout sind aktuelle Themen


Warum bekommen Hyänen, die sich vorwiegend von Fett ernähren, keinen Hirnschlag?

Ernährung


Unsere Ernährung ist nicht gesund, weil wir weniger Fett oder weniger Kohlehydrate essen. Gesund ist sie, wenn die Qualität der Nahrungsmittel stimmt. Unsere frühen Vorfahren ernährten sich vorwiegend von Pflanzlichem, Tierisches kam in Form von Übriggebliebenem von Raubtieren dazu, davon vor allem das kalorienreiche Knochenmark und Gehirn. Zu "Jägern" wurden die Sammler erst in einer spätern Phase.
 

Zusatznutzen oder Zusatzschaden?

Food Supplements


Nützt’s nichts so schadet’s nicht, so die gängige Meinung, die leider der Realität nicht entspricht. James Lind hat im 18. Jahrhundert nachgewiesen, dass sich Skorbut bei Seeleuten mit Citrusfrüchten verhindern lässt. Bald wurde Vitamin C als der „Anti-Skorbut-Faktor“ isoliert. Der Vitamin-Boom nahm seinen Anfang. Unzählige Supplemente sind seither dazugekommen, von Algenextrakten bis zum Zink-Pülverchen. Ein Nutzen konnte nie einwandfrei bewiesen werden, die Zahl der Studien, die einen Schaden belegen, nimmt laufend zu.
 

William J.Clinton,64 Jahre.
Jürg Kuoni,66 Jahre.

Healthy Aging


Bill Clinton und ich sind auf diesen Bildern beide auf einem Gipfel: er auf dem Gipfel der Macht, ich auf dem Gipfel des Elbrus. Bill Clinton musste sich 2004 einer notfallmässigen Bypassoperation unterziehen, obwohl sich weder seine Cholesterinwerte noch sein Gewicht wesentlich von meinen Werten unterscheiden. Wo liegt der Unterschied? In der Ernährung? Im Stress? In der Umwelt oder in den Genen?
 

Vor dem Burnout steht der Stress

Burnout


Ist Burnout eine Modediagnose, eine Krankheit unseres Arbeitslebens oder vermeidbares Schicksal? Stressoren kannten schon unsere frühen Vorfahren in Form von Raubtieren, Hunger oder Kälte. Die Stressreaktion ist seit Urzeiten dieselbe kurzfristige Reaktion unseres Körpers auf akute Gefahren. Unsere Stressoren sind nicht mehr Raubtiere sondern Deadlines, Mitarbeitende oder Vorgesetzte, eine volle Agenda oder Lärm. Können wir unsern Organismus zwischen den Stressreaktionen nicht mehr ausreichend „herunterfahren“, drohen Langzeitschäden.